Die Jungendkunstschule Faber Castell in den Räumen der VHS „Ein richtig schönes Haus der Begegnung“

Ebern - Den großen Stadtbrand von 1430, bei dem die Stadt Ebern bis auf drei Häuser herunterbrannte, hatten sie vor Augen. Ebenfalls die beiden Seen, den Hirtensee und den Angersee, die die Altstadt in früheren Zeiten umgaben. Und ganz konkret konnten sie auf einem alten Foto vom Anfang des 20. Jahrhunderts das Hermsdörfer-Haus betrachten, das damals noch am Grauturm angebaut war, bevor es zum Ende des 2. Weltkrieges von den Ebernern abgerissen wurde, um den Grauturm zu schützen. Vier Kinder aus Ebern und Pfarrweisach begaben sich am Samstagnachmittag auf eine ganze besondere Stadtführung durch die Eberner Altstadt.

Kinder Stadtfuhrer in Für Kinder: Eberner Stadtführer selbst gestaltet

Foto: Michael Will

Die VHS Ebern hatte erstmals zusammen mit Lena Marks (hinten links) und Doris Will (hinten rechts) einen Kurs angeboten, bei dem eine Kinderstadtführung und das Basteln eines Fotoalbums verbunden wurden. Bei der Stadtführung selbst hatten alle Kinder einen Fotoapparat dabei und knipsten Türme, Mauerwerk, Gebäude und Gassen. Geschichtliches erfuhren sie bei dem eineinhalbstündigen Rundgang von Doris Will, während sich Lena Marks beim nächsten Termin Mitte Juli um das Gestalten des Fotoalbums kümmern wird. Dann werden alle Kinder ihre selbstgemachten Bilder dabei haben und am Ende des Kurses ihren ganz eigenen, selbst gestalteten Eberner Stadtführer in den Händen halten.

Bericht: Doris Will

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist deaktiviert.